16: Verschenke ein besonderes Erlebnis

Sarahs Erlebnis mit diesem Geschenk

Meine zauberhafte Patentochter hatte Geburtstag. Sie ist vier geworden. Weil ich an ihrem eigentlichen Ehrentag aber unterwegs war, habe ich sie einen Tag später abgeholt und sie durfte sich einen ganzen Tag lang als etwas ganz besonderes fühlen. Sie hat noch einen großen Bruder und für beide ist es etwas ganz besonderes, wenn es mal einen ganzen Tag nur um sie geht.

Wir sind in den Spielzeugladen gefahren und sie durfte sich ganz in Ruhe, ganz alleine ein Geschenk aussuchen. Ganz behutsam ist sie die Regale entlang gelaufen, hat immer wieder zu mir geschaut und sich schließlich für eine – sagen wir – sehr mädchenhafte Kombination aus Prinzessinenfee und Einhorn entschieden.

Und anschließend hat sie sich gewünscht, dass wir zusammen zum Indoor Spielplatz gehen. Für mich eine echte Herausforderung! So viele laute Kinder und so viel los! Aber die Kleine hatte riesen Spaß. Der krönende Abschluss war dann Kino bei uns zu Hause. So richtig mit Popcorn und Disneyfilmen, in denen sehr, sehr viel gesungen wird.

Am besten hat ihr aber ein Programmpunkt gefallen, der gar nicht auf der Liste stand. Bisher hatte sie nämlich immer ziemlichen Respekt vor meinem gar nicht mehr so kleinen und ja doch noch recht wilden Hund Lemmy. Dieses Mal aber war der Hund sehr bemüht, hat langsam gemacht und ihre Nähe gesucht. Und so kam dieses Bild zustande. Beim Film anschauen hat sich der Hund neben uns aufs Sofa gelegt und die beiden haben die ganze Zeit Händchen gehalten. Sie war so stolz und erzählte noch tagelang, dass sie und Lemmy jetzt Freunde für immer sind und zusammen Filme geschaut haben.

 


Was hast Du erlebt, als Du diesen Geschenkimpuls umgesetzt hast?

Hinterlasse einen Kommentar

2 Kommentare auf "16: Verschenke ein besonderes Erlebnis"

avatar
  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Carina
Gast

Am Montag habe ich mich auf nach Köln gemacht, weil ich Dienstag einen Workshop besuchen wollte.
Eine Freundin hat mir ihr Sofa zur Übernachtung geschenkt und ich dachte, ich schenke ihr ein süßes Mitbringsel aus Teeei, Tee und einer Glücksbrotmischung.

Stattdessen schenkte ich ihr meine Anwesenheit, weil sie es schon lange nicht mehr genießen konnte mit jemandem zu kochen, zu essen, zu quatschen und morgens nicht alleine aufzuwachen. Und so wurde mein Besuch dann zu einem besonderen Erlebnis für uns beide.

Das hat mich so tief berührt und ich bin so dankbar dass ich das machen durfte.